Kurze Clips, viel Info

Von Redaktion ·

Die arte-Sendung „Mit offenen Karten“ beleuchtet seit 1992 anhand von Karten komplexe globale Themen in Videoclips.

Wie kam es im Jemen zum Konflikt? Welche Folgen hat Landgrabbing? Ist Angola das Eldorado Afrikas? Seit 1992 strahlt der TV-Kanal arte eine Sendung aus, die Antworten auf solche globale Fragen liefert: „Mit offenen Karten“.

In nur rund zwölfminütigen Videoclips erklärt der französische Politikwissenschaftler und Fernsehmoderator Jean-Christophe Victor die Welt, bzw. bestimmte Themen, Länder und Regionen. Die Idee ist, mittels Karten und Grafiken komplexe Sachverhalte möglichst verständlich aufzubereiten. Dabei werden historische Entwicklungen, Hintergründe und langfristige Tendenzen miteinbezogen. Welche Rolle Ressourcen bei einem Konflikt spielen, welche internationalen Faktoren auf regionale Phänomene wirken – „Mit offenen Karten“ denkt verschiedenste Ebenen mit.

Fundierte Recherchen. Arte arbeitet für die Sendung eng mit dem von Victor gegründeten Forschungsinstitut LEPAC zusammen, hinter jeder Folge steckt viel Recherche. Und das Konzept geht auf: Bei jedem Beitrag lernt man dazu. Obwohl (oder gerade weil) „Mit offenen Karten“ reduziert gemacht ist, wird man neugierig und kommt mitunter ins Staunen.

Auch die Auswahl der Themen spricht für die Macherinnen und Macher: oft am Puls der Zeit, zeigen die Clips Machtverhältnisse auf und hinterfragen sie. In der Folge vom 10. September 2016 wird der Kern der Sendung selbst in den Fokus gerückt, also Karten: Google Maps, international gesehen die meist benutzten Karten, nehmen laut „Mit offenen Karten“ auf nationale Regierungen Rücksicht. Grenzen werden unterschiedlich dargestellt, je nachdem, in welchem Land man Google Maps aufruft. Wen interessiert, wie der Google-Konzern die Kartografie dadurch verändert und mitunter eine aktive Rolle bei Grenzstreitigkeiten einnimmt, der schaut am besten die Episode nach. Und bei der Gelegenheit gleich noch ein paar Folgen mehr. sol

ddc.arte.tv/de

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