Langsamer Weg zur Gleichstellung

International

20 Jahre sind vergangen seit der Weltfrauenkonferenz in Peking. Von Gleichstellung ist man vielerorts noch weit entfernt, wie der Blick auf Regierungsbänke zeigt.

Zwanzig Jahre sind vergangen seit der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking (s. Foto), die als Meilenstein in Bezug auf Frauenrechte gilt. Während die 59. Sitzung der Kommission zum Status der Frauen, die die Errungenschaften in den letzten zwei Jahrzehnten unter die Lupe nahm, zu Redaktionsschluss noch tagte, zeigte eine Erhebung der Inter-Parlamentarischen Union repräsentativ die Krux der letzten zwanzig Jahre: Es gibt viele Fortschritte, aber sie werden nur langsam erzielt. So ist zwar die Anzahl der Ministerinnen in den Regierungen rund um den Globus gestiegen, insgesamt bekleiden Frauen aber dennoch nur 17,7 Prozent aller Ministerämter.

Den fünf Spitzenreitern, die 30 Prozent und mehr Frauen in der Regierung haben (Finnland, Kapverde, Schweden, Frankreich und Liechtenstein) stehen acht Länder gegenüber, in deren Regierungen kein einziges weibliches Mitglied vertreten ist: Neben Saudi-Arabien oder Brunei zählen dazu auch Ungarn oder die Slowakei.

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