Laufen für saubere Kleidung

In Wien und anderen österreichischen Städten werden im Rahmen der Clean Clothes-Kampagne Marathon-Läufe veranstaltet

Von Werner Hörtner
Die Informationsarbeit der europäischen Clean Clothes-Kampagne der nächsten Monate wird sich unter dem Schlagwort "Fit for fair" auf den Sport und die Sportbekleidungsindustrie konzentrieren. Insbesondere die europäischen Fußballmeisterschaften in den Niederlanden sollen dabei zum Anlass genommen werden, um das Thema Menschen- und Sozialrechte bei der Herstellung von "Sportswear" ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Der österreichische Beitrag zum Kampagneschwerpunkt konzentriert sich rund um den Wien-Marathon am 21. Mai 2000. Für Planung und Durchführung dieses Projekts wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet - und dafür werden Leute gesucht, die sich mit Ideen, Know-how und Engagement an den geplanten Aktionen beteiligen.

"Let's wear fair!" heißt es in einer neuen Broschüre der Clean Clothes-Kampagne: Der Verein Frauensolidarität hat eine 18-seitige Broschüre herausgegeben, die sich speziell an Jugendliche ab 14 Jahren richtet und sich kritisch mit den sozialen und ökologischen Hintergründen bei der Produktion von Jeans beschäftigt. Sie beschreibt, mit zahlreichen Bildern illustriert, in jugendgerechter Sprache die sozialen Folgen der Globalisierung und die Arbeitsbedingungen der Frauen in den internationalen Textilindustrie.

Enthalten sind auch Postkarten mit Appellen an österreichische Niederlassungen internationaler Jeansfirmen.

Endmarke

Einzelexemplare gratis, bei größeren Stückzahlen ist ein Unkostenbeitrag von S 10,- pro Broschüre erbeten. Informationen zum Marathon-Lauf und Bestellungen der Broschüre über Frauensolidarität (Waltraud Zirngast), Tel. 01/317 40 20-352, Berggasse 7, 1090 Wien.

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