Liebkind des Westens

Von Redaktion · · 2002/06

Pakistan

Nach dem 11. September hat er sich im Westen und besonders in den USA zum Liebkind gemacht, General Pervez Musharraf, der im Oktober 1999 gegen den Premierminister Sharif putschte und sich im Juni 2001 zum Staats- und Regierungspräsidenten ernannte. Musharraf hatte sich brav in die „Anti-Terror“-Phalanx der USA und den Kampf gegen das Taliban-Regime eingeordnet.
Ende April hat sich der General in einer Volksabstimmung in seinem Amt bestätigen lassen. Äußerst erfolgreich: Nach offiziellen Angaben sprachen sich über 98 Prozent der WählerInnen dafür aus, dass der Präsident weitere fünf Jahre im Amt bleibt. Nur mit der Wahlbeteiligung haperte es etwas. Diese betrug nach Angaben aus Oppositionskreisen 5 bis 10 Prozent.
Der in Sachen Menschenrechte und Demokratie so sensible Westen hüllte sich in Schweigen.

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