Lucia Bauer / Sepp Wall-Strasser (Hg.): Märkte brauchen Regeln

Strategien für ein solidarisches Wirtschaften

Von WeH
ÖGB-Verlag, Wien 2004, 251 Seiten, € 21,-

Die verheerenden Auswirkungen eines wild gewordenen Kapitalismus, beschönigend auch als Neoliberalismus bezeichnet, auf Menschen in Nord und Süd und auf die Umwelt sind längst unübersehbar, dennoch halten weltweit viele Regierungen und internationale Institutionen am einmal eingeschlagenen Weg fest.
Der vorliegende Sammelband präsentiert im ersten Teil eine Analyse des Ist-Zustandes der neoliberalen Vorherrschaft und ihrer Folgen: wie die angebliche globale Armutsbekämpfung durch unbegrenzte Marktöffnung zur weltweiten Armutsproduktion mutierte; mit klugen Aufsätzen und Untersuchungen von Susan George, Elmar Altvater u.a. Die Themen sind so angeordnet, dass das Buch auch als Lexikon der wichtigen Inhalte der laufenden globalisierungskritischen Diskussion gelesen werden kann: GATS, TRIPS, Freihandel, IWF, Privatvorsorge … In einem zweiten Teil werden dann Alternativen vorgestellt, die sich stark an den Inhalten von ATTAC, dem „Netzwerk zur demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte“, orientieren.
Eine beigelegte DVD hat die internationale „Globalisierung von unten“ im Gewerkschaftsbereich zum Thema, erstellt von „weltumspannend arbeiten“, dem engagierten Bildungsprojekt des ÖGB Oberösterreich.

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