Madeleine Alizadeh alias Daria Daria

Menschen, die bewegen

© Maximilian Salzer

Sie erreichen im Netz tausende Menschen. Was ist Ihnen dabei wichtig?

Erst war alles Spaß, aber dann als meine Reichweite stieg, wollte ich diese auch nutzen, um Menschen zu bewegen – besonders beim Thema Nachhaltigkeit. Und es ist schön, dass ich so viele vom Mode- und Lifestyle-Thema in diesen Bereich mitnehmen konnte.

Womit erreichen Sie die Menschen am ehesten: mit der Kraft der Bilder, des geschriebenen oder des gesprochenen Worts?

Das ist egal, Hauptsache man berührt die Menschen und löst Emotionen aus. Das ist wie ein Nährboden – dort kann man Botschaften streuen und Gedanken gedeihen lassen.

Was war Ihr letztes „Aha“-Erlebnis?

Ich habe heuer die Summer University Alternative Economic and Monetary Systems besucht, die unter anderem von der Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb mitbegründet wurde. Dabei wurde mir klar, wie bedeutsam lokale Bewegungen für globale Zusammenhänge sind. Und wie wichtig der gemeinsame Diskurs ist.

Was kann heute jede und jeder für eine bessere Welt beitragen?

In punkto Ernährung, zum Beispiel, können wir das alle: Essen wir fleischlos, regional und saisonal. Wie dementsprechend Land bewirtschaftet wird, hat große Auswirkungen.

Wovon braucht die Menschheit mehr?

Das mag zwar nicht neu sein, aber ich finde, die Liebe zu sich selber, anderen Menschen, Tieren und der Umwelt ist der Schlüssel zu allen Problemen.

Wer würden Sie gerne einen Tag lang sein?

Donald Trump. Dann würde ich die Klimaverhandlungen neu starten, mich verpflichten, sie nicht mehr auszusetzen, die Waffengesetze verschärfen, Frieden stiften und seinen Twitter-Account deaktivieren.

Was würden Sie anders machen, wenn ihr Tag eine Stunde mehr hätte?

Ich denke, nichts, weil ich glaube, dass ich die Dinge, die ich tue, dann auch nicht effizienter machen könnte oder würde. cs

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