Medikamente gestohlen

Von Redaktion ·

Afrika

Für Afrika bestimmte verbilligte Aids-Medikamente sind auf illegalem Wege nach Deutschland und die Niederlande gebracht worden. Nachforschungen nach den Tätern haben bisher noch kein Ergebnis gebracht.
Die in Großbritannien und Frankreich hergestellten Medikamente wurden zunächst nach Côte d’Ivoire, Senegal, Togo, Guinea und Kongo-Brazzaville exportiert, wo sie billig an Projekte zur Behandlung von Aidskranken abgegeben werden sollten. Doch anstatt bei den Hilfsprojekten zu landen, wurden die Medikamente zurück nach Europa geflogen. Etwa 30.000 Packungen seien in Deutschland und circa 6.000 in den Niederlanden gelandet. Der Medikamentenschmuggel ist lukrativ. So kostet eine Schachtel des Aidsmedikaments „Combivir“ in Afrika rund 90 Euro, in Europa circa 400 Euro.

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