Mode verbindet

Im November wird ein kreatives Zusammenspiel österreichischer und nigrischer ModedesignerInnen in Graz präsentiert.

Von Michaela Krimmer
Bald in Graz zu sehen: Nigrische Haute Couture der Designerin Harira Hamidou Seydou.

Im September machten sich Yü-Dong Lin, Bettina Reichl und Karin Wintscher-Zinganel, drei in Graz ansässige Modedesignerinnen, Richtung Süden auf: nach Niger. Unter dem Motto „Crossing Fashion Niger“ trafen sie dort auf vier nigrische DesignerInnen und schneiderten los. In knapp drei Wochen tauschten sich die DesignerInnen über Mode, Stoffe, Schnitte, kreative Einfälle und andere die Schneiderei betreffende Themen aus. Aus traditionellen österreichischen und nigrischen Stoffen kreierten die Sieben eine neue Modekollektion. Doch soll das Zusammentreffen auf textiler Ebene nicht nur dem kreativen Output, sondern vor allem dem Kulturaustausch dienen: Denn Mode, Kleidung und Design sind nicht nur individueller Ausdruck, sondern auch kultureller.

Am 17. November präsentieren die sieben DesignerInnen die Ergebnisse ihres Kulturaustausches in einer Modenschau in der Postgarage in Graz. Ein paar Tage später soll das Projekt auch auf dem afrikanischen Modefestival Fima in Niger, das vom 23. – 27. November in der nigrischen Hauptstadt Niamey stattfindet, präsentiert werden. Die Grazer DesignerInnen arbeiteten bei dem Projekt eng mit Muu* zusammen.

Der im 7. Wiener Gemeindebezirk angesiedelten Kulturraum Muu* konnte den Kontakt zu den nigrischen DesignerInnen herstellen. Muu* kooperiert seit Jahren mit DesignerInnen in Niger, die afrikanische Stoffe mit europäischen Schnitten kombinieren. Die afro-europäischen Designerobjekte können in der Boutique am Spittelberg erworben werden.

Nähere Informationen: www.aai-graz.at

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