Musikalischer Marktbummel

Von Werner Leiss

Hier haben sich wieder sechs Instrumentalisten in Wien zusammengefunden, um als Nim Sofyan neue Klanglandschaften zu entwickeln. Die Gruppe gründete sich 2002, bereits 2004 konnten sie den österreichischen Weltmusikpreis gewinnen. Im Zentrum steht der Gitarrist und Sänger Alp Bora, der die griechischen und türkischen Lieder im Repertoire aus seiner Jugend in Istanbul mitgenommen hat.

Paul Dangl an der Violine und Johann Öttl (Trompete und Flügelhorn) verweben diese mit Eigenkompositionen und stimmigen Arrangements zu einem Ganzen. Agora, griechisch für Markt, haben sie nun ihr neues Album genannt. Und das deshalb, weil sie Wien als ihren eigenen bunten Markt verstehen. Denn sie begreifen die Stadt als einen Ort des Austausches und der Vermischung, einen Ort, wo jeden Tag Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Kulturen eine neue gemeinsame Sprache entstehen lassen.

Einmal mehr ist ihnen das selbst, im Spannungsfeld zwischen Jazz, Funk und verschiedenen Aspekten der Weltmusik, mit dieser neuen Produktion gelungen.

Nim Sofyan
Agora
Galileo, Vertrieb: Lotus
 

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