Nachhaltiges Tomatencurry

Wie erreicht man SDGs wie „Keine Armut“ oder „Kein Hunger“? Im Süden von Indien sollen der Anbau und die Vermarktung neuer Tomatensorten helfen.

Von Monika Austaller, Bangalore

Die Sonne brennt auf den betonierten Vorplatz der Fabrik. Palmen säumen die Einfahrt. Und ein süßlicher Geruch liegt in der Luft. Im Schatten unter einem Dach sind gelbe, blaue und orangene Plastikkisten voll frischer Tomaten aufgestapelt.Fünf Arbeiterinnen in bunten Saris kippen eine Kiste nach der anderen auf das sich langsam bewegende Fließband und sortieren faulige Früchte aus. Dicht hinter ihnen gedrängt steht eine Gruppe von Männern in hellen, kurzärmeligen Hemden und Dhotis, einem Tuch, das in Südindien häufig um die Hüfte gebunden wird. Mit ihren eigenen Händen haben sie diese Tomaten hochgezogen und recken nun die Hälse, um einen Blick auf...

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