Neues Afrika

Von Werner Leiss

Fatoumata Diawara wurde 1982 in Mali geboren. Ihre Eltern stammen aus der Elfenbeinküste. Ihr Vater hatte eine Tanzgruppe, in der sie schon als Kind aktiv war. Später lebte sie bei ihrer Tante in Bamako. Diese war Schauspielerin und so dauerte es nicht lange, bis Fatou sich beim Film wiederfand. Bereits mit 18 gab sie in Paris auf der Bühne die Antigone, um anschließend nach Mali zurückzukehren und die Hauptrolle im populären Film „Sia“ zu übernehmen. Ihrer Familie zuliebe zog sie sich von der Schauspielerei zurück. Bald schon fand sie sich aber in Paris wieder, um weiterhin erfolgreich und unabhängig sein zu können. Und sich verstärkt um Musik zu kümmern. In letzter Zeit war sie an allerlei Projekten von prominenten Musikerinnen und Musikern beteiligt. Dies ist nun ihr Solo-Debüt. Die Lieder wurden von ihr selbst komponiert, sie singt und spielt Gitarre. Die rhythmischen Elemente der Wassoulou-Tradition werden gekonnt in einen lockeren, aber nicht oberflächlichen, poppigen Sound mit Jazz- und Funkelementen gebettet. Und sie hat eine Botschaft und singt Lieder über das „Neue Afrika“: „Das ist meine Generation. Ein besseres Afrika ist möglich. Wir dürfen nicht da aufhören, wo unsere Eltern stehengeblieben sind.“ Sie möchte Hoffnung machen, sagen, dass man nie den Mut verlieren darf.

Fatoumata Diawara
Fatou
World Circuit, Vertrieb: Lotus

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