
Nigeria
In der nigerianischen Stadt Atani im südöstlichen Bundesstaat Anambra kam es vor einem Gebäude eines regionalen Gerichtes im Juni zu Protesten von einigen dutzend Menschen für die Rechte von Homosexuellen. Zur gleichen Zeit fand im Gericht der Prozess gegen zwei Männer statt, die wegen ihrer Beziehung angeklagt worden waren. Die Protestierenden forderten die Freilassung der Zwei. Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie „I’m gay, Nigerian & real!“ („Ich bin schwul, nigerianisch und mich gibt es wirklich!“). Die DemonstrantInnen skandierten zudem Parolen gegen die Polizei. Es sei falsch, dass die Polizei in die persönlichen Rechte von Menschen eingreife, so ein Demo-Teilnehmer. Die Verhandlung musste aufgrund der Proteste beinahe unterbrochen werden, wurde dann aber doch planmäßig durchgeführt. Ende Mai wurde im nigerianischen Parlament ein Gesetz beschlossen, durch das homosexuelle Paare, die heiraten oder öffentlich ihre Zuneigung zeigen, mit Gefängnis bestraft werden können.
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