Solidarisch zu leben muss cool werden

Mit Ulrich Brand, der „radikale Alternativen“ zu unserer verschwenderischen und zerstörerischen Lebensweise entwickelt, sprach Erhard Stackl.

Herr Prof. Brand, Sie haben gemeinsam mit Markus Wissen den Begriff der „imperialen Lebensweise“ geprägt. Wie lässt sich das Konzept knapp erklären?Wenn wir im Alltag Produkte konsumieren, seien es Autos, Handys, Lebensmittel, aber auch öffentliche Produkte wie die Bahn, greifen wir ganz systematisch auf möglichst billige oder gar kostenlose Naturressourcen und oft auch auf billige Arbeitskraft zurück. Das hat viel mit dem Profitstreben von Unternehmen und mit Geo- oder Handelspolitik zu tun, aber eben auch mit dem Arbeitsleben und sonstigen Alltag von Menschen.Sie haben damit heftige Debatten ausgelöst. Was waren die stärksten Reaktionen?Die breite Rezeption unseres Buches bis hin zur „Spiegel“-Bestsellerliste...

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