Somalische Trilogie

Nuruddin Farah

Mit dem Band "Geheimnisse", soeben bei Suhrkamp erschienen, hat der seit langem im Exil lebende somalische Schriftsteller Nuruddin Farah seine Trilogie über die jüngere Geschichte seiner Heimat beendet, die er 1986 mit dem Roman "Maps" begonnen hatte.

In "Maps" hatte Farah anhand der Geschichte eines Waisenjungen dargestellt, wie sich in Somalia die familiären Machtverhältnisse im Politischen spiegeln. Der zweite Band - "Gifts" - kritisierte die milden Gaben ausländischer Hilfsorganisationen an das hungernde Somalia. In den "Secrets" geht der somalische Autor - den SÜDWIND vor vielen Jahren interviewte (SWM 4/92) - vor allem den Geheimnissen des Blutes nach: um Fragen der Verwandtschaft und Beziehungen, um Intimität und Geschlechtlichkeit.

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