Spät, aber doch

Der Entwicklungspolitische Beirat wurde neu besetzt.

Von Ralf Leonhard
Nach längerem Dornröschenschlaf wurde der Beirat für Entwicklungspolitik von Außenministerin Benita Ferrero-Waldner Anfang November einberufen. Das Gremium wurde völlig umgestaltet. Neben dem AGEZ-Vorsitzenden Heribert Steinbauer und Walter Rill vom Finanzministerium, die dem Beirat schon bisher angehörten, wurden ÖED-Präsident Hermann Schaller, Entwicklungspublizist Martin Jäggle, die Berliner Projektkonsulentin für Umwelt- und Frauenfragen Brigitte Fahrenhorst, der Schweizer Globalisierungsexperte Richard Gerster sowie die Professoren Franz Nuscheler (Uni Duisburg), Franz Wimmer und Walter Schicho (beide Uni Wien) berufen.

Gegenüber dem alten, 24-köpfigen Beirat, der auch von den Parlamentsparteien und den Sozialpartnern beschickt wurde, zeichnet sich das neue Beraterteam vor allem durch fachliche Qualifikation aus. "Durch die Globalisierung sind neue Anforderungen an die Entwicklungspolitik entstanden, die stärker als bisher in die Arbeit des Beirates einfließen müssen", begründete Frau Ferrero-Waldner die Umstrukturierung. Sie verspricht sich davon eine stärkere Anbindung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit an die internationale Debatte.

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