Stephen Venables: Everest

Die Geschichte seiner Erkundung.

Von ki
Bildband, Frederking und Thaler,
München 2003, 252 Seiten,
391 SW- u. Farbfotos; € 50,-

Nach jahrelangen Vermessungsarbeiten wurde es 1856 bekannt gegeben: Der „Peak XV“ genannte Gipfel sei mit 8.840 Metern sehr wahrscheinlich der höchste Punkt der Erde. Es sollte noch fast 100 Jahre dauern, bis am 29.Mai 1953 der von den Tibetern Chomolungma genannte Berg von Menschenfüßen bezwungen wurde (siehe auch Titelgeschichte S. 12).
Und dem 50-jährigen Jubiläum der Erstbesteigung des Mount Everest (so benannt nach Sir George Everest, General-Landvermesser Indiens von 1830 bis 1843) ist vorliegender Bildband gewidmet. Darin werden zahlreiche, auch bisher unveröffentlichte Fotodokumente aus dem Archiv der ehrwürdigen Royal Geographical Society in London gezeigt. Die Geschichte der Everest-Erkundung beinhaltet weit mehr als eine Geschichte der Bergsteigerei ebendort. Vorliegender Bildband vereint in sich Wissenschaftsgeschichte, historische Dokumentation und Sozialgeschichte und ist absolut sehens- und lesenswert.
Übrigens: Die alten Herren Landvermesser arbeiteten sehr genau. Das moderne Satellitenpositionssytem GPS „gibt“ dem Everest ganze 10 Meter mehr an Höhe.

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