Syrien-Dialog in Österreich

Verschiedene Seiten trafen sich in Schlaining.

Organisator Leo Gabriel (3. v. li.) und einige TeilnehmerInnen präsentierten sich nach den Gesprächen in Wien den Medien.

Es war ein ambitioniertes Ziel: Nachdem die internationale Syrien-Konferenz in Genf im Februar gescheitert war, wollte eine Initiative in Österreich einen neuen Versuch wagen. Der Österreich-Ableger der Plattform „Peace in Syria“ rund um den Journalisten und Social Forum-Aktivisten Leo Gabriel wollte über 50 VertreterInnen unterschiedlicher syrischer Seiten an einen Tisch bringen. Geworden sind es knapp 30. Ein Wochenende lang diskutierten im März auf der Friedensburg Schlaining syrische WissenschaftlerInnen, AktivistInnen, VertreterInnen kurdischer Verbände und der Muslimbrüder sowie der Chefredakteur einer Zeitung, die als regierungsnah gilt.

Die Ergebnisse sollen in Buchform und in Form einer Erklärung veröffentlicht werden. Übereinstimmungen fanden in Schlaining nicht alle – die Muslimbrüder scherten aus. Organisator Gabriel ist trotzdem zufrieden: „Die Gespräche waren eine großartige Sache. Sowohl Opposition und Regierung in Syrien müssen diesen Dialog nun berücksichtigen.“ Eine Fortsetzung, etwa in Form einer Konferenz in Damaskus, ist angedacht.  sol

www.peaceinsyria.org

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