
Heute schon etwas vor? Hier finden Sie eine Auswahl an Terminen zu entwicklungspolitisch interessanten Veranstaltungen.
bis 30. April: C3-Award 2026: Preis für Junges Forschen & Engagement
Das C3 sucht wieder forschende und künstlerisch-gestaltende Abschließende Arbeiten, Diplomarbeiten und Jugendprojekte im schulischen und außerschulischen Bereich, die sich kritisch und kreativ mit globalen Herausforderungen, Nachhaltigkeit, Frauen*Gender und/oder sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzen. Die 10 besten Einreichungen werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Einreichfrist ist der 30. April.
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5. März
Ausstellungseröffnung: „Unfolding Horizons – Female Nigerian Artists in Graz“
Zu sehen im AAI Graz gibt es die Arbeiten von Pamela Cyril-Egware und Juliet Ezenwa Pearce, zwei zeitgenössischer Künstlerinnen aus Nigeria. Die Ausstellung bewegt sich in einem Spannungsfeld aus handwerklichen Praktiken, kulturellem Wissen und zeitgenössischen künstlerischen Strategien – zwischen Tradition und Transformation, Erinnerung und Zukunft, sowie weiblicher Identität.
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5. März
Vernissage: Frau sein – Bilder von Maryam Seraj in Wien
Die Ausstellung „Frau sein“ in der VHS Simmering präsentiert Werke der iranischen Künstlerin Maryam Seraj, die sich mit Themen wie Träumen, Freiheit, Intuition und innerer Stärke auseinandersetzen. Ihre Bilder bewegen sich zwischen Mythos, Erinnerung und Vision und laden zum Innehalten und Nachdenken ein.
Anlässlich des Internationalen Frauentages widmet sich diese Ausstellung den vielfältigen Facetten weiblicher Identität und lädt zum Austausch und zur Begegnung ein.
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bis 31. Mai
Ausstellung: Viena Latina – Leben zwischen den Welten in Wien
In Wien leben heute rund 20.000 Menschen aus Lateinamerika und der Karibik. Sie sind in vielen Bereichen des Stadtlebens aktiv und bereichern Wiens Kultur auf lebendige und vielfältige Weise. Ihre unterschiedlichen Migrationserfahrungen seit 1945 werden im Rahmen eines groß angelegten, von der EU geförderten Projekts (www.vienalatina.org) gesammelt. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Teilhabe und Dialog. Menschen aus etwa 20 Ländern Lateinamerikas und der Karibik – aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenswegen haben ihre Geschichten durch Interviews, Fotografien, Dokumente, Textilarbeiten sowie gemeinsame Stadtrundgänge geteilt. So ist ein neues, vielstimmiges Archiv entstanden, das die Wiener Erinnerungskultur bereichert, die Stadtgeschichte um wichtige Perspektiven erweitert und ihm Rahmen einer Ausstellung nun bei freiem Eintritt im Wien Museum zu besichtigen ist.
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9. März
Interkultureller Kochworkshop: Fastenspeisen der äthiopisch-orthodoxen Kirche in Graz
Das gemeinsame Essen bestimmt in beinahe allen Religionen die Feierlichkeiten. An Festtagen werden besondere Speisen gekocht, die zur jeweiligen Jahreszeit passen; religiöse Regeln bestimmen zudem die Nahrungsaufnahme. Beim ersten Treffen im heurigen Jahr präsentiert Workshopleiter Mesfin Ayele die äthiopisch-orthodoxe Kirche von ihrer kulinarischen Seite.
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9. März
Veranstaltung: What next for Venezuela under the „Donroe-Doctrine“? in Wien
Bei dieser Veranstaltung im Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog (19:00 Uhr, Armbrustergasse 15, 1190) geht es um die politischen und wirtschaftlichen Perspektiven Venezuelas und der Region nach der US-Intervention am 3. Jänner 2026. Die Ankündigung der USA, die Regierungsführung Venezuelas sowie die Verwaltung der venezolanischen Öleinnahmen zu übernehmen, sowie die Vereidigung von Maduro´s Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Präsidentin haben die Fragen über die Pläne der USA in Venezuela sowie die Unsicherheit im Hinblick auf politische Veränderungen, die Beendigung der humanitären Krise, den ökonomischen Wiederaufbau und regionale Stabilität weiter verstärkt. Insbesondere geht es auch um die Folgen der US Intervention auf Cuba und Nicaragua.
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11. März
Diskussion: Feminismus ohne Grenzen: Flucht, Solidarität und Selbstorganisierung in Wien
Zum Internationalen feministischen Kampftag diskutieren um 18:00 Uhr im Alois Wagner Saal des C3 – Centrum für Internationale Entwicklung La Grande Mbamba Kibadi, Salomé Grünberger und Emmanuel Mboleladiese ihren Blick auf Frauen* on the move. Während feministische Kämpfe weltweit sichtbarer werden, bleiben die Realitäten flüchtender und migrierender Frauen* oft unsichtbar. Was heißt feministische Solidarität in Zeiten rassistischer Abschottung – und wie können wir von Wien aus konkret handeln?
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12. und 18. März
Vorführung: „FluchtWeg – ein Queerer Kreuzweg“ in Wien, Linz und Graz
Auch heuer verbindet die Katholischen Jugend Oberösterreich queere Lebensrealitäten mit Kreuzwegstationen . Diesmal mit einem Fokus auf Flucht, Erfahrungen von Verdrängung, Überleben und Widerstandsfähigkeit. Überleben und Resilienz.
Am 12. März 2026 im Grünen Anker in Linz und am 18. März, in der Christuskirche Graz, jeweils um 19 Uhr.
Von 2. bis 8. März ist das Projekt auch als interaktive Ausstellung in der Pfarrkirche Mühlau in Innsbruck zu erleben. Der queere Kreuzweg, der erstmals 2024 gefeiert wurde, richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Glauben, sexueller Orientierung oder Alter.
13. März
3. Österreichische Antirassismus.Messe: Austrian Antiracism Days 2026 in Wien
Die Messe an der Central European University (CEU) in der Wiener Quellenstraße 51 bildet den Auftakt der österreichweiten Antirassismus.Tage und bringt Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Communityarbeit zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Asian Community Empowerment sowie dem 60. Jahrestag des UN-Tages gegen Rassismus. Neben Infoständen zahlreicher Organisationen stehen Podiumsdiskussionen zu Themen wie „Antirassismus & Klimagerechtigkeit“ und dem aktuellen Kopftuchverbot aus der Sicht von Musliminnen auf dem Programm. Wir freuen uns besonders auf das Land Oberösterreich, das dieses Jahr als Gast-Bundesland spannende „Good Practice“-Einblicke in seine Antirassismusarbeit gibt.
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19. März bis 24. April
Filmabende „FERNSICHT 2026“ zu Burkina Faso in Oberösterreich
Die Entwicklungspolitischen Film- und Dialogabende starten mit einer spannenden Filmreihe, die vom Welthaus der Diözese Linz veranstaltet und in Wels, Freistadt, Linz, Katsdorf, Gmunden und Kirchdorf stattfindet. Diesjähriger Schwerpunkt: Burkina Faso. In anschließenden Filmgesprächen teilen Expert:innen persönliche Erfahrungen und fachliche Expertise und lassen das Land für Zusehende noch besser spür- und erlebbar werden.
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bis 28. März
Ausstellung: Frieden tun. Über Gerechtigkeit, Demokratie, Geschlecht in Hittisau
Das Frauenmuseum Hittisau präsentiert im Rahmen des COURAGE-Projekts eine Ausstellung anlässlich des 500-jährigen Gedenkens an die Bauernkriege von 1525. Im Fokus stehen geschlechtsspezifische Aspekte von Frieden, Zivilcourage, Demokratie und Freiheit – sowohl aus historischer als auch aus aktueller Perspektive.
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25. bis 29. März
West Asian Film Festival in Wien
Das Programm präsentiert Filme aus Afghanistan, dem Irak, dem Iran, Syrien, Libanon, Gaza und Rojava – darunter auch Produktionen mit kurdischer Perspektive, viele davon in internationaler Koproduktion mit europäischen Partnern. Ergänzt wird das Filmprogramm durch Artist Talks, Vorträge, Workshops sowie eine Welcome Reception, die Räume für Austausch zwischen Filmschaffenden und Publikum bieten.
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26. März
Klimagespräche: Ein Forum zur Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit
Die Klimagespräche bieten in vier moderierten zweistündigen Treffen den Raum, sich in Kleingruppen mit persönlichen Gewohnheiten in Bezug auf Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum sowie den eigenen Gefühlen zum Thema Klimawandel auseinanderzusetzen. Es werden Tools für erfolgreiche Klima-Kommunikation erprobt und neue Perspektiven für gesellschaftliches Engagement und globale Klimagerechtigkeit eröffnet.
Ort: im Albert Schweitzer Haus, Clubraum EHG, 1. Stock, Garnisongasse 14-16, 1090 Wien
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31. März
Webinar: Mit dem Osterhasen der Schokolade auf der Spur
Wie eine Kakaobohne aussieht, wo Kakao angebaut , wie Schokolade gemacht wird, wie es den Menschen auf Plantagen geht und die Kakaoproduktion fair gestaltet werden kann. All das erfahren alle, die an dem familientauglichen Webinar von Südwind und dem Land Niederösterreich teilnehmen.
Benötigt wird dazu nur ein Zoom-tauglicher Laptop/PC mit Mikrofon und Kamera, stabile Internetverbindung.
Anmeldung zum Science Afternoon hier bis 22. März, 23:59 Uhr
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