The Great Polka Swindle

Polkaholix

Von Werner Leiss
Westpark, Vertrieb Hoanzl

Großer Beliebtheit erfreut sich nach wie vor die Polka. Dass es sich dabei um einen „beschwingten Rundtanz im lebhaften bis raschen Zweivierteltakt“ handelt, ist eine rundum akzeptierte Tatsache. Weiters ist auch die böhmische Herkunft des Namens unumstritten, seit 1835 heißt es Polka, wenngleich der Tanzschritt in deutschsprachigen Ländern schon lange vor 1800 als Hopser bekannt war. Johann Sebastian Bach verwendete einen solchen bereits 1742 in seiner Hochzeitskantate. Was aber hat das jetzt mit unseren lustigen, in Berlin beheimateten Musikern zu tun, die sich aufgemacht haben, uns einen großen Polkaschwindel unterzujubeln? Nun, „No Polka – No Fun“ sagen sie. Und außerdem „gäbe es ohne Polka kein Tex-Mex, keine Merengue, keinen Ska, keinen Punk, vor allem aber keinen Rock & Roll“. Und Recht haben sie. Das ist ja gar kein Schwindel! Alles das können sie spielen, aber auch traditionelleres haben sie im Programm. Hauptsache der Zweivierteltakt ist fast immer dabei. Besonders gelungen ist ihre Version des Kraftwerk-Klassikers „Das Modell“.

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