Heldin / Held des Monats

Tina Weisshaupt

Die Welt, in der ich leben möchte, braucht unbedingt: Gleiche Chancen für alle.

Ich werde aktiv, wenn: mich etwas begeistert oder wenn ich das Gefühl habe, etwas zur Behebung eines Missstandes, der viele angeht, beitragen kann. Ich selbst bin Rollstuhlfahrerin. Wenn ich diskriminiert werde, möchte ich dagegen antreten – als eine für alle, denen es auch so ergeht.

Mit einer Million Euro würde ich: einen kleinen Teil als Altersvorsorge zur Seite legen, aber sonst nicht wissen, was ich allein damit anstellen soll. Aber wir als Gruppe würden so unsere Projekte wesentlich besser ausstatten können.

Ich ärgere mich schrecklich über: Arroganz, Ignoranz und Nicht-Wissen-Wollen, vor allem aus Bequemlichkeit. Das beinhaltet nämlich, nicht nachdenken zu müssen und das schließt die Verbesserung der Welt aus.

Wenn jemand zu mir sagt „Hat doch eh alles keinen Sinn“, sage ich: Dann machen Sie doch einen Sinn daraus!

Meine Vorbilder sind: Um mich sinnvoll in die Gesellschaft einbringen zu können, brauche ich keine Vorbilder. Aber es gibt Menschen, bei denen man sich etwas abschauen kann, zum Beispiel Bertha von Suttner, die englischen Sufragetten oder Gandhi – insbesondere seinen so friedlichen, aber machtvollen Salzmarsch.

Als Nächstes werde ich: besser gesagt, werden wir von der Erklärung von Graz zu unserem 40-jährigen Jubiläum ein Benefizkabarett mit Jörg Martin Willnauer organisieren. Es wird am 4. November um 19:30 Uhr in Graz, im Festsaal der Heilandskirche am Kaiser Josef Platz stattfinden und ich freue mich schon darauf, weil es schön ist, wenn Menschen zu Anlässen wie diesem zusammenkommen und sich als Gruppe sehen.

Das rate ich Leuten, die etwas verändern möchten: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“  cs

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