Umwelt-Ikone

Von Redaktion · · 2013/12

Todestag

Bewundert und gehasst: Im Dezember jährt sich der Tag der Ermordung von Chico Mendes zum 25. Mal. Der brasilianische Kautschukzapfer und Umweltaktivist war mit nur 44 Jahren erschossen worden. In den 1970er und 1980er Jahren leistete Mendes mit seiner eigens gegründeten Gewerkschaft Widerstand gegen ViehzüchterInnen und die Holzindustrie, die ihre Interessen rücksichtslos durchsetzten. Durch seinen Einsatz für die Erhaltung der Regenwälder gelang es, Institutionen wie die Weltbank zu einer Kursänderung zu bewegen. Im Dezember 1988 wurde er von einem Großgrundbesitzer erschossen, der Mord – der 19. an einem Umwelt-Aktivisten in diesem Jahr – sorgte international für Entrüstung und wurde zu einem Wendepunkt im Umgang Brasiliens mit seinen Naturschätzen. Das Vermächtnis des brasilianischen Volkshelden Mendes ist auch heute bedeutsam, etwa in Form eines Gesetzes zur Schaffung von Schutzgebieten zur nachhaltigen Nutzung, so genannten Extraktivismus- oder Sammlergebieten.

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