Urban Africa Club: Hip Hop Dancehall und Kwaito

Von Werner Leiss
Outhere, Vertrieb Soul Seduction

Wie klingt populäre afrikanische Musik heute, wenn wie in der eher an traditionellem Material interessierten Worldmusic-Szene kein globales Netzwerk aus Plattenlabels und Konzertveranstaltern dahinter steht? Was wird in den urbanen Clubs, was von regionalen Radiosendern gespielt?
Darauf antwortet eingangs hier Zola aus Südafrika gleich mit einem ordentlichen Reißer: „Bhambatha“ bietet astreinen Kwaito, ein rauer Beat, der die Township-Realität musikalisch illustriert. Oder Professor Jay, in Tansania bekannt als Hip-Hop Daddy, mit der dort entwickelten Swahili-Variante, genannt Bongo Flava. Alif ist die erste weibliche Hip-Hop-Gruppe, die aus Senegal kommt. In einer von Männern dominierten Musikindustrie ist es nicht eben immer leicht für sie, sich durchzusetzen; aber gerade auch zur Veränderung dieser Verhältnisse sind sie angetreten. Necessary Noize ist das derzeit heißeste Hip-Hop-Duo aus Nairobi. Auch in Europa besser bekannt ist wohl Awadi, Kopf von Positive Black Soul, nunmehr PBS Radical.

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