"Versunkene Welten"

Die Kunsthalle Leoben zeigt Grabfunde des alten Peru.

In einer Mitteleuropa-Premiere werden in der Kunsthalle Leoben vom 11. März bis 5. November über 170 altperuanische Funde gezeigt: Keramiken, Textilien, Goldschätze, Waffen, Holzobjekte, Götterbilder und Grabmasken. Die bis zu viertausend Jahre alten Funde gehören den Museen von Lima, Trujillo und Lambayeque und werden in Leoben im Rahmen der Ausstellung "Versunkene Welten" gezeigt.

Immer wieder werden in Peru Gegenstände gefunden, die die Kulturen der Chavín, Paracas, Mochica, Nasca, Wari, Lambayeque, Chimú und Inka bezeugen. Die Grabfunde sind oft in einem sehr guten Zustand und haben aufgrund des trockenen Klimas ihr originales Aussehen bewahrt. Was über die Inkas heute bekannt ist, wurde zuerst von den spanischen Chronisten der Kolonialzeit übermittelt. Die Zeit vor jener der Inkaherrschaft ist weitgehend unbekannt. Mit Hilfe von Grabfunden können diese versunkenen Kulturen gedeutet und verstanden werden. So will auch die Leobner Ausstellung einen "Beitrag zum Verständnis fremder Länder und Kontinente" leisten.

Die Ausstellung ist zu sehen: täglich von 9.00 bis 18 Uhr. Kunsthalle Leoben, Kirchgasse 6, 8700 Leoben. Information unter 03842/4062-400.

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