Wahrheit über den Schrecken

Von Redaktion · · 2003/10

Peru

Ende August hat die peruanische Wahrheits- und Versöhnungskommission ihre Arbeit beendet. Über zwei Jahre lang zogen meist freiwillige HelferInnen mit einem Team von PsychologInnen, SoziologInnen und AnwältInnen durch das Land und befragten 16.000 Menschen, von denen viele zum ersten Mal über die zwei Jahrzehnte des Schreckens – 1980 bis 2000 – sprachen. Die Kommission war im Juni 2001 vom damaligen Übergangspräsidenten Valentin Paniagua ins Leben gerufen worden.
Der Kampf der Guerillaorganisation Sendero Luminoso und die Repression des Militärs kosteten ca. 30.000 Menschen das Leben. Der 20-bändige Kommissionsbericht schreibt beiden Konfliktparteien je die Hälfte der Opfer zu.
Es liegt nun an der Regierung, Maßnahmen einer eventuellen Strafverfolgung und der Versöhnung zu setzen. Der Bericht enthält auch Empfehlungen für eine künftige Demokratisierung des Andenstaates.

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