Was hilft gegen die politische Kälteperiode?

Von Redaktion ·

Wir haben NGO-VertreterInnen gefragt.

Carla Weinzierl, Attac Österreich:

 „Aufstehen, aktiv werden und sich mit anderen zusammen zu tun. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, dass Menschen diese Entwicklungen nicht hinnehmen, sich bei bereits bestehenden Organisationen engagieren oder sich selbst zusammenschließen, wie das zum Beispiel die ‚Omas gegen Rechts‘ getan haben. Zugleich braucht es die Vernetzung und Zusammenarbeit von vielen AkteurInnen. Der ‚Solidaritätspakt der Zivilgesellschaft‘ ist ein Ansatz, sich hier gemeinsam gegen diese Angriffe zu organisieren.“

Alexander Pollak, SOS Mitmensch:

„Den Kopf oben zu behalten, solidarisch zu handeln, Kräfte zu bündeln, auch in Situationen der Ohnmacht zu demokratischen, sozialen und menschenrechtlichen Werten zu stehen, bereit zum Handeln zu sein und ein wenig Geduld und viel Ausdauer zu haben.“

Lukas Hammer, Greenpeace Österreich:

„Wir müssen verstärkt darauf hinweisen, dass die organisierte Zivilgesellschaft einen Grundpfeiler unseres Staates und unserer Demokratie darstellt. Ohne zivilgesellschaftlichen Widerstand im Umweltbereich wäre das AKW Zwentendorf in Betrieb genommen worden, wir hätten keinen Nationalpark Donauauen und würden Gentechnik auf unseren Feldern anwenden.“

Aktivistin der Plattform 20.000 Frauen:

„Solidarität der kritischen Menschen untereinander. Kommunikation, Austausch, Aufklärung und Gegenaufklärung, Gegenwehr, gegenseitige Bestärkung. Sagen, was ist! (frei nach Hannah Arendt). Eine (Auto-)Immunisierung gegen die schleichende Besetzung des eigenen Denkens durch die herrschende ‚Vernunft‘. Politische Organisierung und Diskussion mit denen, die nichts Schlimmes daran finden, dass eine FPÖ in der Regierung ist.“

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