Was sein Job ist …

Von Nora Holzmann ·

… erklärt Bernd Brünner, seit kurzem Leiter der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit & Entwicklungs-politische Kommunikation und Bildung in der Austrian Development Agency (ADA).

Herr Brünner, wie würden Sie etwa einer Schülerin Ihre Aufgabe erklären?

Warum hat es etwas mit uns zu tun, wenn in Moldau Arbeitsplätze fehlen oder im Nahen Osten Staaten im Chaos versinken? Wir schaffen zum Beispiel durch Wirtschaftspartnerschaften Perspektiven vor Ort oder durch Projekte den Aufbau stabiler Strukturen. Globale Zusammenhänge und die Auswirkungen auf unser Leben in Österreich erklären, daran arbeitet unser Team.

Zwei Abteilungen wurden nun zu einer zusammengelegt. Was wird ab jetzt alles anders werden?

Die Zusammenführung von Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklungspolitischer Kommunikation und Bildung bietet Chancen, Synergien noch besser zu nutzen. Wir steigern die Sichtbarkeit und die thematische Abstimmung.

Mit welchem Argument kann man der Bevölkerung den Wert von Entwicklungszusammenarbeit am besten vermitteln?

EZA ist für die Partnerländer von Nutzen, aber genauso auch im ureigenen Interesse Österreichs. Ich denke hier etwa an Migration oder den Klimawandel. Zusammenhänge aufzeigen ist uns ein besonderes Anliegen, EZA ist keine Einbahnstraße.

Was wird für Sie die größte Herausforderung in den nächsten Jahren sein?

Die UNO beschließt heuer neue Entwicklungsziele. In Österreich arbeiten wir am neuen Programm für die nächsten drei Jahre. Internationale Krisen und knappe Mittel sind dabei Herausforderungen, die wir mit Engagement in Angriff nehmen.

Persönlich – welches Land des globalen Südens fasziniert sie am meisten?

Indonesien. Das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt ist unglaublich vielfältig.

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