Wer am lautesten schreit ...

Südwind-Magazin Diskussion: Welche Chancen haben konstruktive Medien in einer problembehafteten Zeit?

Montag, 24. April, 19 Uhr

Hauptbücherei, Urban Loritzplatz 2a, 1070 Wien

Medien befinden sich ökonomisch in der Krise. In Zeiten eines US-Präsidenten Trump sind auch die politischen Rahmenbedingungen schwieriger geworden: PolitikerInnen wettern offen gegen Medien. Hetz-Plattformen und unverantwortlich arbeitende Boulevard-Redaktionen gelten plötzlich als verlässliche Quellen.

Dabei ist gerade in Zeiten von globalen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, qualitativer, konstruktiver Journalismus wichtiger denn je.

Konflikte, Klimawandel, Flucht und Migration: Statt nach der nächsten reißerischen Schlagzeile zu suchen, sollte es den Redaktionen darum gehen, möglichst viele Hintergründe zu liefern und Perspektiven aufzuzeigen; sowie neben den Krisen auch über Lösungsansätze zu berichten.

Stehen konstruktive, qualitative Medien bereits auf verlorenem Posten? Wie können sie Ressourcen für fundierte Berichterstattung lukrieren? Hängt es immer mehr von engagierten BürgerInnen und der Zivilgesellschaft ab, dass guter Journalismus möglich ist?

Im Rahmen der Veranstaltung wird auch die schwierige Situation des Südwind-Magazins Thema sein.

Es diskutieren:

Cornelia Vospernik (ORF)

Sahel Zarinfard (dossier.at)

Folker Hanusch (Institut für Publizistik, Uni Wien)

Moderation: Richard Solder (Südwind-Magazin)

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