
Dominic D’Souza wurde 1960 im indischen Goa geboren. Als in den 1980er Jahren die Gefahren, die vom HIV-Virus ausgingen, weltweit bekannt wurden, verabschiedete die Regierung Goas ein Gesetz, dass die Isolation und Deportation von HIV-infizierten Personen ermöglichte.
Im Zuge einer Blutspende wurde D’Souzas Blut getestet, er war HIV-positiv. Die Polizei steckte D’Souza in einer Tuberkulose-Station in eine 64-tägige Zwangsquarantäne. Sein Versuch, sich rechtlich dagegen zu wehren, scheiterte.
Nach seiner Freilassung fing er an, sich gegen die Diskriminierung HIV-positiver Menschen zu engagieren. Kurz nachdem seine Initiative, die NGO Positive People, im April 1992 gegründet wurde, verstarb D’Souza. Positive People setzt sich noch heute für die Rechte HIV-kranker Menschen ein. cs
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