
Igor Savitsky, geb. 1915 in Kiew, war zunächst Maler. Als er eine archäologische Ausgrabung zu Forschungszwecken nach Karakalpakstan im heutigen Usbekistan begleitete, faszinierte ihn diese Region so sehr, dass er schließlich dort blieb.
Er wurde zum Sammler und Restaurator zentralasiatischer Kunst und schaffte es, die Mittel für ein staatliches Museum in Nukus, der Hauptstadt der Region, zu bekommen. In der Abgeschiedenheit der usbekischen Wüste sammelte er später auch Werke von KünstlerInnen der russischen Avantgarde, die vom Sow–jet–regime unterdrückt bzw. verboten wurde.
Seine Vision war es, ein Museum mit der gleichen Bedeutung wie der des Louvre in Paris zu schaffen. 1984 starb Savitsky an den Folgen des jahrelangen ungeschützten Hantierens mit giftigen Stoffen, die er für die Restauration der Bilder verwendet hatte. Savitskys Sammlung umfasste zur Zeit seines Todes 82.000 Kunstgegenstände. Sein Museum besteht noch heute. cs
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