Wiener Ringelspiel

Von Werner Leiss

Die Strottern sind ein Duo aus Klosterneuburg bei Wien, bestehend aus dem Sänger und Geiger Klemens Lendl und dem Sänger und Gitarristen David Müller. Einen der österreichischen World Music Awards haben sie ja bereits 2006 erhalten. Ihre neue CD ist nun das Resultat von Live-Mitschnitten zweier Konzertabende im Theater am Spittelberg in Wien Ende August 2010. Ob das, was sie da machen, nun ins Wienerlied-Genre eingereiht werden soll oder nicht, darüber streiten sich die Geister. Dabei kommt es bei ihnen aber auch gar nicht so darauf an. Unverwechselbar sind sie auf jeden Fall. Und wahr ist, dass sie für ihr neues Album ein recht beeindruckendes Repertoire zusammengetragen haben.

Es ist auch eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit, bei der fast vergessene Namen wie Franz Paul Fiebrich auftauchen, von dem das Titelstück stammt. Trude Marzik, Wolfgang Teuschl, Fritz Grünbaum, Hans Salomon, sie alle haben ihre Spuren in Wien hinterlassen. Ein Tom Waits-Cover leisten sie sich auch: „Day after tomorrow“ wird zu „In a boa Stundn“.

Das Konzert endet mit einem Lied, das alle mitsingen können: „Schön ist so ein Ringelspiel“ von Hermann Leopoldi, der Text stammt von Peter Herz, auch in der Strottern-Version ein echter Gassenhauer.

Die Strottern
Das Größte Glück
Cracked Anegg, Vertrieb: Lotus

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