Wiens erstes Weltcafé

In der Schwarzspanierstraße, neben der Buchhandlung Südwind, zieht Anfang Dezember der Faire Handel in die Gastronomie ein.

Von WeH
Nach längerer Vorbereitung ist es am 2. Dezember so weit: In der Schwarzspanierstraße 15 im 9. Gemeindebezirk, wo jahrelang die Kunstgalerie des Afro-Asiatischen Instituts ein eher unbeachtetes Dasein fristete, wird ein „Weltcafé“ seine Pforten öffnen. Es ist der erste gastronomische Betrieb in Österreich, der den Stil eines trendigen Szenelokals mit konsequenter Nutzung von fair gehandelten sowie Bio-Produkten vereint.
Drei junge SüdtirolerInnen zwischen 25 und 30 Jahren – Silke Mock, Miriam Prugger und Roland Prugger – wagten einen zukunftsträchtigen Schritt: Sie gründeten gemeinsam ein Unternehmen, in dem sie dem Fairen Handel eine neue Präsentationsfläche bieten: das Weltcafé.
Darin finden ausschließlich Speisen und Getränke aus fair gehandelten Produkten sowie Bio-Produkten Platz.

Das Weltcafé bietet nicht nur für die ProduzentInnen des Fairen Handels und für Biobauern und -bäuerinnen einen neuen Absatzkanal. „Wir wollen ein Vorzeigebetrieb sein, der wirtschaftlich rentabel mit ethischen Grundsätzen arbeitet“, führt R. Prugger das Konzept des Weltcafés aus. Den BetreiberInnen des Weltcafés sei es wichtig zu beweisen, dass fairer Genuss kein Privileg von Leuten mit dickem Geldbeutel ist, ergänzt M. Prugger.
In den nächsten zwei Jahren möchten Mock und Prugger weitere „Filialen“ des Weltcafés in den Bundesländern eröffnen.
Das Weltcafé wird auch als Galerie fungieren. Zum Auftakt wird die Fotoausstellung „Starke Frauen für Nicaragua“ mit Fotos von Angelika Kampfer präsentiert. Kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Seminare und Konferenzen passend zum Thema des fairen Handels werden hier zukünftig abgehalten.

Eröffnungsfest am Freitag, den 2. Dezember (siehe Termine).

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