Zwischen den Welten

Von Werner Leiss
Jai Uttal ist zwar nicht in Indien geboren, sondern in New York City. Aber er lernte bereits in jungen Jahren in San Francisco bei Ali Akbar Khan die Sarod zu spielen und beschäftigte sich mit traditionellem Gesang. Später bereiste er Indien und begann sich auch intensiv, mit Yoga zu beschäftigen. Bereits 1990 veröffentlichte er ein erstes Album unter Beteiligung von Don Cherry. Seither trat er immer wieder mit seinem Pagan Love Orchestra in Erscheinung. Auch von den Bauls, den bengalischen Wanderstraßenmusikanten wurde er beeinflusst und lebte auch eine Zeit lang mit ihnen. Besonders zu berücksichtigen ist jedoch vor allem die poppige Seite Jai Uttals. Der Amerikaner präsentiert sich auch auf seinem neuen Album als Grenzgänger zwischen westlichem Pop und indischer Tradition. Als hervorragender Multiinstrumentalist schafft er eine unterhaltsame Verschmelzung der verschiedenen musikalischen Welten. Puristen können sich hier allerdings nur schleunigst abwenden. Der Rest darf dann Om Shiva, Om Shakti, Om Shiva mitsingen.

Jai Uttal
Thunder Love
Notone Music

nach oben

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen