Liebe Leserin, lieber Leser!

Als KonsumentIn der Mainstream-Medien kann man generell eine Verrohung der Bildsprache wahrnehmen. Die Grenzen verschieben sich in Richtung mehr Brutalität und weniger Intimität. Abgebildet wird, wer sich nicht (mehr) wehren kann oder wer ein besonders starkes Bild abgibt. Zu beobachten ist auch, dass Berichte aus Ländern des Südens oft mit Kindern illustriert werden, auch wenn es gar nicht um Kinder geht. Sie lassen sich halt leicht fotografieren und stehen dann ganz allgemein für die Situation im Land.

Im Südwind-Magazin gibt es die ungeschriebene Regel, Kinder nur dann abzubilden, wenn es thematisch auch um Kinder geht. Und auf die Abbildung von Waffen soll weitestgehend verzichtet werden. Bei letzterer Vorgabe machen wir beim Schwerpunktthema dieser Ausgabe eine Ausnahme: schließlich geht es um Frauen als bewaffnete Kämpferinnen.

Im vorhergehenden Leitartikel wird mehr Freizeit für alle gefordert. Mit dieser Doppelausgabe verabschiedet sich die Redaktion in die Sommerpause – bis zum Wiederlesen Anfang September!

Eine anregende Lektüre und eine erholsame Ferienzeit voll Leben und Freude wünscht
die Südwind-Redaktion

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