Aufgelesen

Peripherie.

Von Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dr
Der merkwürdige Name des Verlages „Westfälisches Dampfboot“ geht zurück auf eine aufklärerische Zeitschrift gleichen Namens, die in Deutschland von 1845 bis 1848 erschien. Und so zählen zum Programm dieses ambitionierten Verlages nicht nur Bücher zur Förderung der wissenschaftlich-politischen Diskussion in vielen Bereichen, sondern auch die Zeitschriften PROKLA (für kritische Sozialwissenschaft) und PERIPHERIE.
Wie es der Untertitel ausführt, stehen die politischen und ökonomischen Entwicklungen in der so genannten Dritten Welt und die Nord-Süd-Beziehungen im Mittelpunkt. Die August-Ausgabe (Nr.90/91) hat den Neoliberalismus zum Schwerpunkt, diesen schillernden Begriff, für die einen Allheilmittel in ökonomischen Krisen, für die anderen Verkörperung allen Übels. Dabei wird der Neoliberalismus nicht allein als ökonomisches Projekt gesehen, sondern als eine Politik des Umbaus von Staat und Regierung mit einer völligen Dominanz des Ökonomischen über das Soziale. Im vorliegenden Band wird diese Politik unter verschiedenen Aspekten behandelt, u.a. von Elmar Altvater (Privatisierung öffentlicher Güter), Sonja Bartsch (Gesundheitswesen), Aram Ziai (Entwicklungspolitik).


Die Zeitschrift erscheint vier Mal jährlich im Umfang von je ca. 160 Seiten. Abo EURO 30,10 zzgl. Versand,
Tel. 0049251/3999 5692,
www.zeitschrift-peripherie.de.

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