Ali Farka Toure: "Niafunké"

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Von Werner Leiss
Ali Farka Toure ist spätestens seit seinem letzten Album "Talking Timbuktu" vor nun bereits fünf Jahren, damals mit Erfolgsgarant Ry Cooder eingespielt, einem nicht nur an Weltmusik interessierten Publikum ein Begriff. Der 1939 in Kanau, Mali, geborene und seit 1943 in Niafunké ansässige Toure begibt sich nun, nach einer mehrjährigen musikalischen Pause, der etliche Konzerttourneen in Europa und den USA vorangegangen waren, dorthin zurück, woher er gekommen ist. Oder besser: Er bleibt zu Hause. Denn dort besitzt er eine Landwirtschaft und das Funktionieren selbiger ist ihm einfach wichtiger. So wurden also die für die Aufnahmen notwendigen Geräte über staubige Pisten durch die Wüste transportiert. Entstanden ist so eine Musik sozusagen am Originalschauplatz, authentische, magnetische Musik aus Mali, angetrieben von hypnotischen Gitarren. Hier können wir wieder hören, wo der amerikanische Blues seine Ursprünge hat. Verzichtet wurde auf ausländische Gaststars, vertraut Nachbarn und Freunden, wie dem Sänger und Gitarristen Affel Boucum, dessen gleichzeitig aufgenommene CD "Alkibar" (World Circuit 053, Österreichvertrieb Lotus Records), mit traditioneller Volksmusik ebenfalls empfohlen wird.

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