Angelika Felsner

Von Redaktion · · 2016/06

Die Welt, in der ich leben möchte, braucht unbedingt: mehr Gleichberechtigung und Besinnung aufs Wesentliche; mehr wieder zum Sein und weg vom Haben.

Ich werde aktiv, wenn: ich mit Ungerechtigkeiten konfrontiert werde. Und wenn es endlich wieder warm ist!

Mit einer Million Euro würde ich: meinen Eltern etwas geben, denn sie haben mich immer unterstützt. Und dann würde ich mit meinem Mann einen Vierkant-Hof kaufen und dort ein Projekt für Kinder und Jugendliche machen, das ihnen einen ganzheitlichen Lebensstil näherbringen soll.

Ich ärgere mich schrecklich darüber: wenn Menschen sagen „Ich habe ja nichts gegen … xy, zum Beispiel, Ausländer, aber…“. Diese Pseudo-Toleranz, wenn Menschen sich offen gegenüber allem Möglichen geben wollen, es aber gar nicht sind.

Angelika Felsner (30) lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Graz und ist Obfrau des Vereins „Aufwind Peru“ – Verein zur Förderung der Kinder des Andenkondors.

Vor fünf Jahren arbeitete sie als Freiwillige drei Monate lang in Peru intensiv mit EnglischlehrerInnen und SchülerInnen zusammen. Der Verein ermöglicht über 200 peruanischen Kindern aus ländlichen Gegenden Englischunterricht und andere Bildungsangebote im Bereich Sport, Musik und Persönlichkeitsbildung. In Österreich arbeitet Aufwind mit Bildungsinstitutionen zusammen und schafft Bewusstsein und Begeisterung für fremde Kulturen. aufwindperu.com/peru

Wenn jemand zu mir sagt „Hat doch eh alles keinen Sinn“, sage ich: „Tu was, denn damit veränderst du dich und dein Umfeld! Meist sagen das nämlich nur die Leute, die sich selbst nicht engagieren.

Meine Vorbilder sind: Menschen, die authentisch sind und die sich mit Leidenschaft für etwas engagieren. Die für eine Sache brennen und leuchten. Das inspiriert mich dann, selbst tätig zu werden.

Als Nächstes werde ich: nachdem mein Fokus zuletzt ganz auf der Familie lag, mich beruflich verorten im Bereich Bildung, Erziehung oder Entwicklungspolitik. Je nachdem, was sich ergibt.

Das rate ich Leuten, die etwas verändern möchten: Vernetzen ist immer gut und, wie das mein Papa immer zu mir gesagt hat, „TUN“, also selbst aktiv werden.   cs

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