An/Sichten

Das Museum für Völkerkunde zeigt Malerei aus dem Kongo.

Von Die Redaktion
Die Ausstellung "An/Sichten" wurde am 31. Jänner in Wien eröffnet und ist noch bis zum 1. Juli zu sehen. Gezeigt werden 168 Werke populärer Malerei aus der Demokratischen Republik Kongo, entstanden in den letzten zehn Jahren. Die Bilder thematisieren den Machtwechsel Mobutu-Kabila, die Wirtschaftskrise, den Bürgerkrieg und die konkreten Auswirkungen auf die Bevölkerung.
Vor über einem Jahr wurde die Ausstellung als "eine der größten, die sich bisher dem Thema populärer Kunst aus Afrika gewidmet haben" ("Der Standard", Dezember 1999) angekündigt. Mit Spannung erwartet, wird sie jetzt in Wien gezeigt, zu einem Zeitpunkt, wo sich die Ereignisse im Kongo überstürzen und die Bilder auf dramatische Art und Weise erneut an Aktualität gewinnen.
Die Maler Chéri Samba aus Kinshasa und Tshibumba Kanda aus Lubumbashi erlangten internationalen Ruhm. Die meisten anderen ausstellenden KünstlerInnen sind hierzulande aber noch unbekannt.

Das Museum für Völkerkunde hat täglich (ausgenommen Dienstag) von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Eintrittspreise öS 100,- bzw. öS 70,- (ermäßigt).

Adresse und Information: Wien 1, Neue Burg, Heldenplatz, Tel. 01/534 30 39-0.

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