Ausgabe Nummer 10

Von Werner Hörtner ·

Das Akkordeon Festival, einer der musikalischen Höhepunkte Wiens – außerhalb der Hochkultur – feiert heuer ein Jubiläum.

Im Jahr 2000 war es, dass Friedl Preisl zum ersten Mal „sein“ Akkordeon Festival auf die Bühne brachte. Geistiger Vater, Initiator und seither unermüdlicher Begleiter, so etwas wie ein Schutzpatron des Festivals, ist die internationale Akkordeon-Größe Otto Lechner. Zu Beginn eine völlig unzeitgemäße Initiative, denn damals war dieses Instrument beinahe in Vergessenheit geraten, bestenfalls bekannt als Harmonika, Ziehorgel oder „Quetschn“ der Volksmusik und einigen Wenigen als Begleitinstrument der Cajun-Musik oder lateinamerikanischer Rhythmen.
Es ist einer der Verdienste dieses Festivals, dass es den künstlerischen Wert dieses unterschätzten Instruments wieder zu Tage gefördert hat. Die jährlich wachsende Fan-Gemeinde des Festivals zeigt, dass diese Aufwertung an der Zeit war – und dass Interesse (wieder) geschaffen werden kann, wenn ein qualitativ passendes Angebot besteht.

Dieses Angebot ist heuer wieder so umfassend, dass es unmöglich in Form eines Überblicks zusammengefasst werden kann. Traditionellerweise eröffnet auch heuer wieder Otto Lechner im Jugendstiltheater das Festival mit der Weltpremiere des von ihm gegründeten Akkordeonorchesters (21.2.). Den Abschluss am 22.3. gestaltet das um Lechner und Pamelia Kurstin herum entstandene Quartett Treustraße 15 Schräg 34; im zweiten Teil des Abends tritt eine sechsköpfige Band aus San Francisco auf, Rupa & The April Fishes, mit Folk-Rock und Latin Music.
Dazwischen eine Vielzahl von Auftritten österreichischer und internationaler Gruppen, darunter François Castiello von der Gruppe Bratsch, der Baske Tomás San Miguel, das US-Duo Rachelle Garniez & Matt Munisteri, Marie-Josée Houle mit Band aus Kanada, der italienische Großmeister Riccardo Tesi mit seiner Banditaliana.

Das Gesamtprogramm findet sich auf www.akkordeonfestival.at
Vom 21. Februar bis 22. März 2009 an verschiedenen Spielorten in Wien.

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