Bilder für die Pressefreiheit

Von Werner Hörtner ·

Henri Cartier-Bresson für

„Einen Schrei aus dem Herzen für alle jene, die für diese Würde kämpfen: die Freiheit“, setzt der heute 91jährige französische Fotograf, einer der herausragendsten Bildkünstler dieses Jahrhunderts, als Widmung und Motto dem Buch voran. Henri Cartier-Bresson hat eigens für diesen von der internationalen Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ herausgegebenen Band Bilder aus der gesamten Periode seines Schaffens ausgewählt und sie unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Alle Erlöse aus dem Verkauf kommen direkt der Arbeit dieser Organisation zugute.

„Reporters sans frontières“ wurde 1985 in Frankreich gegründet, wo sich auch das internationale Sekretariat befindet. Heute gibt es Ländersektionen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Schweden, der Schweiz und Spanien. Wie wichtig die Arbeit dieser Organisation ist, zeigen die nackten Zahlen: In den letzten zehn Jahren wurden weltweit mehr als 600 JournalistInnen in Ausübung ihres Berufes ermordet. Mit Jahresbeginn 1999 befanden sich knapp 100 Personen wegen ihrer journalistischen Tätigkeit in Haft, die meisten davon in China und Äthiopien, gefolgt von Syrien, Burma und der Türkei. „Reporter ohne Grenzen“ veröffentlicht alljährlich Anfang Mai zum Internationalen Tag der Pressefreiheit eine Bilanz über das Vorjahr. Für 1998 bestätigte sich die sinkende Tendenz der Ermordungen (19 – gegenüber 26 1997, 51 1995 und 103 1994).

Die in diesem Band vereinigten Fotos Cartier-Bressons zeigen Aufnahmen aus einem halben Jahrhundert und aus vier Kontinenten: Straßenkinder in Indien und Frankreich, griechische Hafenarbeiter, pakistanische Lastenträger – und einfach Szenen aus dem Alltag jenes Großteils der Menschheit, deren einziger Horizont das Elend ist.

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