Das Scheitern des großen Bruders

Von Redaktion ·

Lateinamerika-Gipfel

Der Aufstand gegen die Hegemonialpolitik der USA hat sich noch nie so stark und deutlich manifestiert wie beim Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) im argentinischen Seebad Mar del Plata in der ersten Novemberwoche.
An die 40.000 Menschen nahmen an einer großen Anti-Bush-Veranstaltung mit dem Präsidenten Venezuelas im Fußballstadion von Mar del Plata teil. Hugo Chávez ließ es in seiner fast zweieinhalbstündigen Rede an deftigen Sprüchen nicht fehlen. „ALCA ist tot, wir müssen es begraben. Und der Nächste, den wir begraben werden, wird der Kapitalismus sein.“
Beim „offiziellen“ Gipfel, an dem die Staats- und Regierungschefs von 34 Ländern teilnahmen, wollte Bush unbedingt sein Projekt einer Gesamtamerikanischen Freihandelszone (ALCA) reaktivieren, fuhr damit allerdings eine völlige Niederlage ein. Schon bei der Eröffnungsrede des OAS-Gipfels hatte der argentinische Präsident Kirchner in ungewöhnlich klarer und ungeschminkter Sprache dem ALCA-Projekt eine Absage erteilt.

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