Denkzettel an den Urnen

Von Redaktion ·

Argentinien

Bei Parlamentswahlen Mitte Oktober wurden ein Großteil der Abgeordneten im Kongress und ein Teil des Senats neu gewählt. Die oppositionellen Peronisten verfügen nun in beiden Häusern über eine Mehrheit; die regierende Links-Mitte-Allianz unter Präsident Fernando de la Rúa erhielt für ihre Wirtschaftspolitik den erwarteten Denkzettel.

Einmalig hoch der Anteil der WählerInnen, die ungültige Stimmzettel abgaben. Über 27 Prozent in der Hauptstadt und 15,4 Prozent im Landesdurchschnitt gaben weiße oder mit anderen Namen beschriftete Zettel ab. Die Namen der Parteien wurden am häufigsten durch Comix-Figuren ersetzt, auch Bin Laden wurde oft erwähnt.

Überraschend und ein weiterer Ausdruck der allgemeinen Politikverdrossenheit ist das Abschneiden der radikal-linken Parteien, die in Buenos Aires zusammen auf 27 Prozent der Stimmen kamen.

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