Die Seidenstraßen-Initiative

Die 2013 gestartete Seidenstraßen-Initiative („Belt and Road Initiative“, BRI) gilt als größtes Infrastrukturprojekt der Geschichte.

Das Netz der von China finanzierten Häfen, Eisenbahnlinien, Autobahnen und Kraftwerken wird sich von China über Zentralasien nach Europa erstrecken und auch Süd- und Südostasien, Afrika und Lateinamerika einbeziehen. Die Initiative wird auch als „chinesischer Plan für den Aufbau einer neuen Weltordnung“ gesehen, die das internationale System unter Führung der USA ersetzen soll.1

8 Billionen US-Dollar: Umfang der von China angekündigten Investitionen und Kredite 2

2049: geplanter Projektabschluss zum 100. Geburtstag der Volksrepublik

1.100 Projekte in 112 Ländern, „angekündigt oder in Umsetzung“

199 Kraftwerke, darunter 63 Kohlekraftwerke

203 Brücken, Straßen und Eisenbahnlinien; 41 Öl- und Gaspipelines 3

2019: Italien schließt sich als erste G-7-Nation der Initiative an

Quellen

1 Bruno Maçães, Belt and Road: A Chinese World Order, Hurst, 2018

2 Hurley et al, „Examining the debt implications of the Belt and Road …“, Center for Global Development, 2018, www.cgdev.org/sites/default/files/examining-debt-implications-belt-and-road-initiative-policy-perspective.pdf

3 Derek Watkins et al, „The world, built by China“, The New York Times, 18. November 2018, www.nytimes.com/interactive/2018/11/18/world/asia/world-built-by-china.html

Wohin das Geld fließt

Quelle: Oxford Economics/ICBC Standard Bank, April 2018

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