Digitale Rechte erkämpfen

Das digitale Zeitalter wird immer wieder neue Herausforderungen für die UserInnen bringen. Der Verein epicenter.works setzt sich für Grund- und Freiheitsrechte und ein offenes Internet ein.

Netzaktivisten im Einsatz: epicenter.works bei einem Protest gegen das Überwachungspaket 2019.© epicenter.works / CC BY 4.0 / Karola Riegler

Es sind Themen, die in unserem immer digitaleren Alltag zunehmend wichtiger werden: Der Verein epicenter.works engagiert sich gegen die Ausweitung staatlicher Überwachung, für das Grundrecht auf Datenschutz und für ein freies, offenes Internet.

Dabei ist die Initiative zivilgesellschaftlich vernetzt und kooperiert regelmäßig mit NGOs. Aktuell etwa hat epicenter.works gemeinsam mit Amnesty Österreich einen offenen Brief initiiert, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, die Polizei in Österreich zu modernisieren und menschenrechtsfreundlicher zu gestalten. Daraus wurde ein Bündnis von 40 zivilgesellschaftlichen Organisationen und ExpertInnen, das u.a. die Einrichtung einer wirksamen Ermittlungsstelle zur Aufklärung von Misshandlungsvorwürfen erreichen will.

Unterstützung gesucht! Im Fokus von epicenter.works stehen u.a. Fragen zu Überwachung, Netzneutralität, Vorratsdatenspeicherung. Der Verein hat sich dabei in den vergangenen Jahren als Anlaufstelle zu vielen digitalen Themen etabliert. So holen Medien bei der Initiative immer wieder Einschätzungen ein, etwa zu Debattenkultur im Netz, Datenlecks öffentlicher Stellen oder der Corona-App.

Die Initiative finanziert sich durch Spenden, Fördermitgliedschaften, Sponsorings und Förderungen. Auf der Website wird betont, dass eine breite und dezentrale Finanzierungsbasis die beste Voraussetzung für Unabhängigkeit sei.

Aktuell läuft ein Crowdfunding, um den Vereinsbetrieb zu sichern: Es gibt Fördermitgliedschaften ab einem Euro im Monat. sol

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