Ecuadors Linke besiegt sich selbst

Von Manuel Preusser, Quito ·
Politische Frontenbildung: Das Lager eines linken Präsidentschaftskandidaten, Yaku Pérez, vermutete Wahlbetrug und protestierte – vergeblich. © Dolores Ochoa / AP / picturedesk.com
Der ehemalige Banker Guillermo Lasso profitiert von der gespaltenen Linken und bringt dem Andenstaat nach 14 Jahren einen Machtwechsel. Ecuador hat gewählt. Der rechtskonservative Guillermo Lasso hat im April die Präsidentschaftswahl im zweiten Wahlgang gewonnen. Er übernimmt ein von Wirtschaftskrise, strenger Sparpolitik und Pandemie schwer gebeuteltes Land. Die Wahlversprechen des ...
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