Elefantenball

Von Werner Leiss

Seit mehr als 15 Jahren suchen sie  nach ihren Wurzeln in einer modernen Welt. Mittlerweile sind sie bei ihrem siebten Album angelangt. Das in Frankreich ansässige Musikerkollektiv Slonovski Bal, derzeit bestehend aus französischen, serbischen, türkischen und mazedonischen Musikerinnen und Musikern, fuhrwerkt mit einem mannigfaltigen Mix aus traditionellen Balkansounds, einem gerüttelt Maß Improvisationskunst, modernen Jazz- und Reggae-Elementen sowie osteuropäischer Popmusik herum.  Insbesondere da, wo sie sich an traditionelle südosteuropäische Standards halten, klingen sie mit ihrer Art überzeugend.

Ist auch das Balkanthema ein bisschen abgelutscht, sind die Freundinnen und Freunde des Elefantenballs nach wie vor bestens bedient. Also hin zu traditionellen Tänzen wie der Čoček oder Sa Sa, zur Not auch im Highspeed-Tempo absolviert. Gute Laune schadet ja nicht. Die Party geht weiter, die Band entwickelt sich weiter. Irgendwie haben sie eine Passion. Die heißt teilen. Die Kultur, aus der sie stammen, mit anderen Menschen zu teilen und nicht zwanghaft eine Trennlinie zwischen Orient und Okzident zu ziehen.
      
Slonovski Bal
Živi Bili
Bal Bazar

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