Emmanuel B. Dongala: Kinder von den Sternen

Von Lydia Matzka ·

Emmanuel B. Dongala: Kinder von den Sternen
Roman. Peter Hammer Verlag, Wuppertal, 2. Auflage 2001,
277 Seiten, öS 54,–

Im Herbst 2000 erschienen, dann vergriffen, liegt nun die zweite Auflage von Emmanuel B. Dongalas Roman „Kinder von den Sternen“ vor. Einfühlsam erzählt der Autor die Geschichte von Matapari, der als dritter – nach seinen Zwillingsbrüdern – am 20. Jahrestag der Unabhängigkeit eines zentralafrikanischen Staates zur Welt kommt. Er wäre beinahe im Bauche seiner Mutter vergessen worden, kam aber doch – zum Schrecken einiger abergläubischer DorfbewohnerInnen – noch ans Tageslicht.
Während sich seine beiden Brüder, die auf unheimliche Art und Weise ständig dasselbe lieben und fürchten, mit Computer und Fernsehen beschäftigen, interessiert sich Matapari für die politischen Ereignisse in seinem Land. Allein schon durch den Tag seiner Geburt ist er schicksalhaft mit der Politik verbunden.
Mit viel Humor erzählt der Autor die Familiengeschichte Mataparis und karrikiert die Auswüchse eines totalitären Regimes, das verbohrt am Kommunismus festhält und mit allen Mitteln an der Macht bleiben will.
Dongala wurde 1941 in Alindao (Zentralafrika) geboren und wuchs in Kongo-Brazzaville auf, wo er dann später als Professor für Molekularchemie an der Universität von Brazzaville lehrte. Als 1998 dort der Bürgerkrieg ausbrach, wanderte er in die USA aus, wo er heute Chemie und afrikanische Literaturwissenschaft lehrt. Für „Kinder von den Sternen“ erhielt Dongala den renommierten Preis „Témoin du Monde“ von Radio France Internationale.

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