Fanfare Ciocarlia: Queens and Kings

Von Werner Leiss
Asphalt Tango, Vertrieb Lotus

An manchen Produktionen gibt es kein Vorbeischwindeln. Die neue Fanfare Cioc¢arlia ist so ein Fall. Zu prominent ist die GastmusikerInnen-Liste, um einfach das Erscheinen einer weiteren CD der hinlänglich bekannten rumänischen Roma-Blaskapelle zu notieren.
Es dürfen aufgezählt werden: Esma Redz¡epova, Mitsou, Ljiljana Butler, Florentina Sandu, S¡aban Bajramovi´c, Jony Iliev, Dan Armeanca, Kaloome, Kal und Pancirel Constandache. Jeder einzelne Name ist schon für sich ein Versprechen. Das freilich wirkt sich äußerst positiv auf den musikalischen Gehalt aus, praktisch ein „Best of Roma-Musik“. Bei aller Vielfalt wird doch niemals der Faden verloren, ob Balkanfunk, mazedonische Gesänge oder Flamencoklänge, die Gypsy-Familie klingt wie aus einem Guss. Die Reise der Fanfare Cioc¢arlia durch Europa hat sich mehr als gelohnt.
Als letztes Stück und krönender Abschluss ist übrigens die längst überfällige und außerordentlich gut passende Brass-Version von Steppenwolfs 1968er-Klassiker Born To Be Wild zu hören!

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