Fruchtbarer Widerstand

Die Bewegung für Ernährungssouveränität wächst auch in Österreich.

Von David Freudenthaler

Weltweit organisieren sich Menschen, um die Kontrolle über ihre Ernährungs- und Agrarsysteme zurückzugewinnen. 2011 fand in Krems das Erste Europäische Forum für Ernährungssouveränität statt. Das Forum war ein wesentlicher Schritt, der die Bewegung europaweit gestärkt hat – auch in Österreich. Seither sind unzählige Initiativen und Aktivitäten entstanden.

Von 13.-17. April 2014 findet das Erste Österreichische Forum für Ernährungssouveränität Nyéléni Austria 2014 auf Schloss Goldegg in Salzburg statt. Dabei treffen einander etwa 300 Personen aus allen Regionen Österreichs. Sie setzen sich kritisch mit dem Thema Ernährung auseinander. Das Forum soll zur besseren Vernetzung der AkteurInnen dienen. Als ersten Schritt wollen sie eine gemeinsame Strategie entwickeln, um Ernährungssouveränität, das Menschenrecht auf Nahrung und ein gutes Leben, zu verwirklichen.

Der Begriff Ernährungssouveränität umfasst eine Vielzahl von Prozessen und Strukturen, mit denen das Recht auf Nahrung sichergestellt werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren und nicht die Interessen der Märkte und der transnationalen Konzerne.

Das Forum ist Teil eines weitergehenden Prozesses, in dem sich regionale Arbeitsgruppen mit einer ökologischen und sozial gerechten sowie solidarischen und demokratischen Gestaltung der Lebensmittel- und Agrarsysteme auseinandersetzen. 

Informationen unter: www.ernährungssouveränität.at/aktuelles/veranstaltungen

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