Gewalt und Liebe

Von Werner Hörtner ·

So lautet das Motto des 9. Internationalen Filmfestivals Innsbruck, das Ende Mai beginnt und diesmal auf das jugoslawische, mexikanische und westafrikanische Filmschaffen konzentriert ist.

Auf Grund des großen Publikumsandrangs, dessen sich das nunmehr schon traditionelle Festival in der Tiroler Landeshauptstadt erfreut, finden die Vorführungen seit vergangenem Jahr in zwei Kinos statt, im Cinematograph und im Leo-Kino.

Neben dem normalen Wettbewerb und dem Publikumspreis ist heuer erstmals auch ein „Verleiherpreis“ ausgeschrieben, der als Starthilfe für eine Verleihfirma gedacht ist, die einen von der CineTirol-Jury ausgewählten Beitrag ins Programm aufnimmt.

Das jugoslawische Filmschaffen, das sich seit einem Jahrzehnt in einer Atmosphäre von Krieg und Gewalt entwickeln muss, wird mit mehreren Filmen und einer Werkschau von Regisseur Goran Paskaljevic vorgestellt.

Aus Mexiko kommen u.a. „Ein süßer Duft nach Tod“ (Un dulce olor a muerte), ein ironischer Western von Gabriel Retes; und eine poetische Produktion des jungen Filmemachers Juan Carlos Rulfo über die BewohnerInnen eines Dorfes in Jalisco – der Regisseur ist Gast des Festivals.

Aus Westafrika werden mehrere international preisgekrönte Filme präsentiert: „Silmande-Tourbillon“ von S. Pierre Yaméogo (auch er zu Gast in Innsbruck), eine dramatische und gesellschaftskritische Komödie aus Burkina Faso, „Faraw“ von Abdoulaye Ascofare aus Mali und „Life on Earth“ von Abderrahmane Sissako aus Mauretanien, letzter Hauptpreisträger des Festivals von Fribourg (Schweiz) im vergangenen Jahr.

„Zafirios locura azul“ von Manuel Herrera ist die einzige kubanisch-US-amerikanische Filmproduktion der letzten 40 Jahre; sie erzählt die Geschichte einer legendären Musikband aus den 60er-Jahren.

Am 31. Mai wird das 9. Innsbrucker Filmfestival im Leokino eröffnet und endet am 4. Mai ebendort mit der Bekanntgabe der Filmpreise.

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