Journalisten-Morde

Von (Reporter ohne Grenzen) · · 2000/10

Kolumbien

Am 9. September wurde der kolumbianische Journalist Carlos Restrepo in San Luis, 300 km südöstlich von Bogotá, von unbekannten Tätern erschossen. Er ist der 44. Journalist, der in Kolumbien innerhalb der letzten zehn Jahre ermordet wurde. JournalistInnen geraten zwischen alle Fronten, wenn sie es wagen, die permanenten Menschenrechtsverletzungen anzuklagen und nach Wegen zur Lösung des bewaffneten Konfliktes zwischen der Regierung und den Guerillagruppen ELN und FARC zu suchen. Recherchen zum organisierten Verbrechen sind ebenso lebensgefährlich wie solche über Menschenrechtsverletzungen durch die Armee.
Weil Polizei, Armee, Justiz und Regierungsbehörden oft genug in Drogengeschäfte und andere kriminelle Machenschaften verwickelt sind, bleiben Gewalttaten gegen JournalistInnen und andere KritikerInnen in den meisten Fällen straflos.

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